Säure-Basen-Haushalt

In diesem Beitrag werde ich über den Säure-Basen-Haushalt berichten:

  • Erstens: Reicht eine basenüberschüssige Ernährung aus? Oder braucht es doch mehr?
  • Zweitens: Wie ist das mit der 20/80 Regel genau.
  • Drittens: Welche Nahrungsmittel sind 100% basenbildend, gute Säurebildner und welche zählen zu den schlechten Säurebildnern.
  • Viertens: Welche Nahrungsergänzungen helfen den Säure-Basen-Haushalt im Gleichgewicht zu halten.
  1. Sich im Alltag basenüberschüssig zu ernähren wirkt natürlich ganz besonders positiv auf den Säure-Basen-Haushalt. Zuviel an Fleisch und weißem Getreide sind auf lange Sicht gesehen sehr ungünstig für unseren Körper. Es kann sogar zu der einen oder anderen Befindlichkeitsstörung kommen. Das können Kopfschmerzen, immer wieder kehrende Erkältungen, Gelenksschmerzen, wie auch Einlagerungen im Gewebe (Cellulite) sein. Dass es gar nicht so weit kommt, empfehle ich eine basenreiche Ernährung anzustreben.
  2. Hier kommt die 20/80 Regel zum Zug. Was bedeutet das? Um lange in Balance zu bleiben, sollten wir uns 80% von basenbildenden Lebensmitteln und nur 20% von säurebildenden Lebensmitteln ernähren. Eine Basenfasten Woche, wo man nur 100% basische Gerichte isst, sorgt für ein ungemeines Wohlgefühl und entgiftet den Körper schonend. Eine Fastenwoche dauert mit 5 Entlastungstagen, 7 Tage Basenfasten und dann wieder 5 Tage aufbauen, bisschen über 14 Tage. Zu empfehlen wäre so eine “KUR” zweimal im Jahr zu machen. So eine Basenfastenwoche ist auch gut geeignet sich einmal zu überlegen, wie es mit dem persönlichen Essverhalten aussieht, um vielleicht die eine oder andere Unverträglichkeit in Griff zu kriegen. Der Bezug zum basischen Essen, inspiriert auch, um immer wieder einen 100%igen Basentag einzulegen. Es gibt wirklich ein großes Reportoire an den verschiedenen Gemüsesorten, die in Kombination, unseren Mineralstoff- und Vitaminhaushalt auf Trab halten. Und so macht das Kochen mit den vielen köstlichen Rezepten viel mehr Spaß!
  3. In der nachfolgenden Liste findet ihr aufgelistet basische Lebensmittel, gute Säurebildner und schlechte Säurebildner. Hier bitte die 20/80 Regel anwenden und weniger von schlechten Säurebildner essen und dazu eine große Portion von basenbildenden und guten Säurebildnern essen. NICHTS ist verboten! Bei Fleisch und Fisch solltet ihr drauf achten, wo kommen die Produkte her und auf die Qualität vor Quantität achten.

    100%  basenbildende Lebensmittel

    Obst, Gemüse, Sprossen..

  • Gemüse (bis auf ein paar Ausnahmen)
  • Obst
  • Kartoffel
  • Süßkartoffel
  • Pilze
  • Gerstenmalz aus gekeimter Gerste
  • Goldkeimlinge, auch getrocknet, aus Hirse, Dinkel, Weizen
  • Sprossen und Keimlinge
  • Salat, Kräuter und Gewürze
  • Zitrone
  • milchsauer vergorene Getränke
  • Tee (Kräutertee…)

    gute Säurebildner

    Getreide

  • Amaranth gepoppt, gezuckert
  • Backerbsen
  • Basmatireis, geschält
  • Backwaren aus Weißmehl
  • Croissants
  • Hefegebäck mit Weißmehl
  • Bulgur
  • Laugengebäck
  • Maisstärke
  • Knäckebrot
  • Mischbrot, alle Sorten
  • Nudeln und andere Teigwaren aus Weißmehl
  • Nudeln aus Hartweizengrieß, mit und ohne Ei
  • Reis geschält
  • Reisstärke
  • Weißbrot, alle Sorten
  • Weißmehl und Auszugsmehle, alle Getreidesorten
  • Gemüse, Nüsse, Getreide, Getränke
  • Spargel weiß und grün
  • Rosenkohl
  • Nüsse (Ceshewkerne, Erdnüsse, Haselnüsse, Paranüsse, Pecannüsse, Pinienkerne, Pistazien gesalzen)
  • Hülsenfrüchte (Adzukibohnen, Erbsen getrocknet Kichererbsen, Kidneybohnen, Linsen alle Sorten, Lupinen, Mungobohnen, Sojabohnen)
  • Getreide und Getreideprodukte (Amaranth, Basmatireis ungeschält, Braunhirse, Buchweizen, Buchweizennudeln, Hefevollkorngebäck, Dinkel, Dinkelflocken, Dinkelgrieß, Einkorn, Emmer, Gerste, Gerstenflocken, Grünkern, Hafer, Haferflocken, Laugengebäck vollkorn, Mais, Maisgrieß, Polenta, Maismehl, Kamut, Knäckebrot Vollkorn, Nudeln glutenfrei, Mehl aus vollem Korn, Quinoa, Reis ungeschält, Reisflocken, Reiswaffeln, Roggen, Roggenflocken, Tapioka,
  • Getränke (Mineralwasser mit Kohlensäure-alle Sorten, Getreidekaffee, Holunderblütensirup, Kakaopulver, reines, Lupinenkaffee, Malzbier, Malzkaffee, Zichorienkaffee)
  •  Tee (grüner Tee, weißer Tee

schlechte Säurebildner

  • Eier – von allen Tieren
  • Ayran
  • Buttermilch
  • Camembert, alle Sorten, auch von Ziege und Schaf
  • Frischkäse, auch von Ziege und Schaf, auch Ricotta
  • H-Milch
  • Hartkäse, alle Sorten
  • Joghurt, alle Sorten, auch von Ziege und Schaf
  • Fruchtjoghurt
  • Kefir
  • Lassi
  • Magermilch
  • Molke, auch Fruchtmolke
  • Mozzarella
  • Quark, auch Magerquark
  • Schlagobers, Sauerrahm, Creme fraiche und Mascarpone
  • Schafskäse in Salzlake
  • Vollmilch, auch von Ziege und Schaf
  • Vollmilchpulver

Fleisch- und Wurstwaren

  • Fleisch von Kalb, Rind, Schwein
  • Innereien
  • Geflügel
  • Schinken, alle Sorten
  • Wild Wurst

Fisch und Meeresfrüchte

  • Alle Fischarten aus Süßwasser und Meer
  • Fischeier
  • geräucherter Fisch, alle Arten
  • Meeresfrüchte
  • Zuchtfisch, auch aus Biozucht

Getränke

  • Chi-Kaffee (enthält Koffein)
  • Espresso, auch koffeinfrei
  • Kaffee, alle Sorten
  • Kaffee, koffeinfrei
  • Kakaogetränke
  • Schonkaffee

Tees

Matetee

  • schwarzer Tee – alle Sorten

Ich kann euch auch das Büchlein Basenfasten – richtig einkaufen von Sabine Wacker. TRIAS Verlag empfehlen.

 

  1. Als Nahrungsergängung empfehle ich PACK balancing von „Ringana“.m keistet einen wertvollen Beitrag zu einem ausgeglichen Säure-Basen-Haushalt und bringt ihn wieder in Balance. Ein Naturtalent mit vielen wertvollen Zutaten.

Das in Buchweizenpulver enthalten Zink unterstützt den natürlichen Säure-Basen-Haushalt

Die B-Vitamine 1,2,6 und 12 tragen mit Mangan, Kupfer und Biotin zum Energiestoffwechsel bei.

Schwarzer Pfeffer unterstützt die Leberfunktion durch Förderung der Durchblutung.

Weitere ausgewählte Inhaltsoffe sind Folat, Brennesselblattpulver, Weizengraspulver, Spirulina- und Chlorella-Algenpulver, Petersilienblattpulver, Alfalfapulver, Karottenpulver, Tomatenfruchtpulver, Vitamin K2 aus Bacillus subtilis natto.

 

Viel Spaß beim Kochen mit Gemüse!

Eure Christine

 

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.